Initiative „Entspannung für Heidelberg!“ holte als erste den Oberbürgermeister

11/02/2015

Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner hat am Freitag, 6. Februar, das Projekt „Entspannung für Heidelberg!“ im Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum „Dezernat 16“ besucht. Es war das erste Projekt, das bei der Aktion #HolDenOberbürgermeister mit 91 Stimmen den meisten Zuspruch erhalten hatte.

Hier eine kurze Zusammenfassung des Termins:

Die Initiatoren stellten Heidelbergs Stadtoberhaupt ihre Ideen vor, wie Heidelberg noch entspannter werden kann. „Wir brauchen Orte für Pausen: Parks, Bänke, Plätze, Treffpunkte. Orte, an denen die Heidelberger Bürgerinnen und Bürger für einen kurzen Moment der Hektik und dem Stress des Alltags entkommen können“, erläuterte Martin Riekert, einer der drei Initiatoren vom Startup-Unternehmen „Heldenpause“. „Wir können uns beispielsweise eine temporäre Begrünung des Friedrich-Ebert-Platzes vorstellen, um auch hier kleine Oasen der Ruhe zu schaffen“, ergänzte sein Kollege René Kaufmann.

Eckart Würzner stieg sofort mit weiteren Ideen in die Diskussion ein: „Eine riesige Oase der Ruhe ist der Stadtwald. Aber der wird von vielen Menschen gar nicht angenommen. Offensichtlich werden doch eher Orte der sozialen Begegnung gesucht: die Neckarwiese, die großen zentralen Spielplätze, Cafés – Orte, wo etwas geboten wird, wo etwas los ist.“ Der OB verwies dabei auch auf zentrale ruhige Orte in der Altstadt, die bislang kaum genutzt werden: Hinterhöfe, die parkähnlichen Höfe der Universität, Kirchen. Gemeinsam entstand die Idee, einen Ort auszuwählen und dort für eine Zeit lang konkrete Angebote der Begegnung und Entspannung zu schaffen – in der Hoffnung, dass der Funke auf die Heidelbergerinnen und Heidelberger überspringt.

Die Gastgeber hatten noch ein weiteres Thema auf die Agenda gesetzt: Chancen und Herausforderungen für Startups in Heidelberg. Aus diesem Grund hatten sie auch Kolleginnen und Kollegen aus dem Kreativwirtschaftszentrum eingeladen. Schnell entstand eine lebhafte Diskussion darüber, wie die Stadt Startups am besten unterstützt, wie die Unternehmen sich untereinander besser vernetzen können oder wie es für kleine Firmen nach den ersten zwei, drei Jahren weitergeht.

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